Ablauf


1.) Telefonische Kontaktaufnahme: Am besten rufen Sie zur Telefonsprechzeit am Montag zwischen 16:00 Uhr und 18:30 Uhr  oder am Mittwoch zwischen 9:00 und 11:00 in der Praxis an oder Sie sprechen Ihre Nachricht auf den Anrufbeantworter. Wir rufen dann nach Möglichkeit innerhalb einer Woche zurück.

2.) Erstgespräch/psychotherapeutische Sprechstunde: Dieses kann je nach Alter und Problemlage allein, gemeinsam mit den Eltern oder nur mit den Eltern stattfinden. Hier geht es um den Behandlungsanlass, allgemeine Informationen und die Klärung, ob eine ambulante verhaltenstherapeutische Behandlung in unserer Praxis für alle Beteiligten grundsätzlich vorstellbar ist.

3.) Diagnostische Phase:   Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch kommen je nach Anliegen unterstützend Fragebogenverfahren und/oder Tests zur Überprüfung der intellektuellen Leistungsfähigkeit bzw. der Aufmerksamkeit zum Einsatz. Ergänzend wird ein Arzt des Vertrauens zur somatischen Abklärung und weiteren diagnostischen Einschätzung hinzugezogen. In einem gemeinsamen Gespräch werden den PatientInnen und -bei Minderjährigen- ihren Eltern die Befunde und die therapeutische Einschätzung zum Behandlungsbedarf erklärt. Leider entsteht dann häufig bis zum Beginn einer regelmäßigen Therapie eine Wartezeit.

4.) Antragstellung: Wenn eine Behandlungsindikation besteht und sich alle Beteiligten für eine Therapie entscheiden, wird  bei der Krankenkasse ein Antrag auf Psychotherapie gestellt. Je nach Einzelfall wird eine Akutbehandlung (12 Stunden), eine Kurzzeittherapie (in zwei Abschnitten zu jeweils 12 Stunden) oder eine Langzeittherapie (45 Stunden) beantragt. Bei Kindern und Jugendlichen werden in der Regel zusätzlich sogenannte Bezugspersonenstunden beantragt.

5.) Behandlungsphase: Die Patientinnen und Patienten formulieren ihre persönlichen Therapieziele,  Behandlungsschwerpunkte werden festgelegt. Nach der Genehmigung findet die Therapie in den meisten Fällen als Einzeltherapie mit 1 Sitzung pro Woche statt, auch eine Behandlung in Gruppentherapie ist möglich. Eine Therapiestunde dauert 50 Minuten, Gruppentherapien finden in Doppelstunden statt. Nach Möglichkeit werden feste wöchentliche Therapietermine vereinbart, die Bezugspersonenstunden finden zu anderen Zeiten statt. Die Therapie kann nur erfolgreich sein, wenn alle Beteiligten aktiv mitarbeiten. Wichtig ist uns vor allem das offene Gespräch über das Befinden und die Themen, die Sie und euch beschäftigen. Nur so kann ein guter Prozess in Gang kommen.

Wichtig: Bitte bringen Sie zum Erstgespräch und zum ersten Termin in einem neuen Quartal Ihre Versicherungskarte mit.

Absagen vereinbarter Termine sollten möglichst frühzeitig erfolgen, da die Termine speziell für die jeweiligen Patientinnen und Patienten reserviert sind und nur bei entsprechendem Vorlauf anderweitig vergeben werden können.